Reiseverlauf
1. Tag: Anreise, Posen
Anreise nach Posen, Polens groβe Messestadt an der Warthe, wo Sie Ihr komfortables Hotel beziehen und mit einem Begrüβungscocktail willkommen geheiβen werden. Danach zeigt Ihnen unser Reiseleiter die schönsten Bauwerke der Altstadt und in einem schönen Marktplatzrestaurant stimmen Sie sich bei einem schmackhaften Abendessen auf eine interessante Polenreise ein.
2. Tag: Thorn
[ca. 325 Buskilometer] Mit Thorn entdecken Sie eine der sehenswertesten Städte des Landes, deren komplette Altstadt mit nahezu 3.500 geschützten Baudenkmälern komplett in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Im Rahmen einer Stadtführung bewundern Sie die Hauptsehenswürdigkeiten wie das Rathaus, das Kopernikus-Denkmal, das „Haus unter dem Stern“ sowie den „schiefen Thorn“. Danach besuchen Sie das Geburtshaus des berühmtesten Sohnes der Stadt, Nikolaus Kopernikus, und bei der anschlieβenden Mittagspause wird Ihnen Kaffee sowie der bekannte Thorner Lebkuchen serviert, der nur hier nach Jahrhunderte alten Rezepten gebacken wird und ein beliebtes Souvenir ist. Weiterfahrt nach Danzig, Perle an der Ostsee und Zimmerbezug. Während des Abendessen in einem exklusiven Altstadtrestaurant (z.B. „Zum Lachs“), wird Ihnen selbstverständlich auch ein Glas des weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Likörs „Danziger Goldwasser“ kredenzt.
3. Tag: Ostsee und Danzig
[ca. 60 Buskilometer] Erste Station des heutigen Tages ist Zoppot, Polens exklusivster Ostsee Kurort mit der längsten Mole Europas. Zurück in Danzig, erliegen Sie sofort dem unwiderstehlichen Charme der Stadt. In der stets von vielen Touristen besuchten Altstadt befinden sich mit dem Krantor, der Langen Gasse, dem Artushof und dem Neptunbrunnen die wichtigsten Attraktionen eng beieinander. Desweiteren besichtigen Sie das Bernsteinmuseum, denn Danzig ist bekannt für sein „Gold der Ostsee“ und in einem eleganten Brauhaus, untergebracht in einem alten Hafenspeicher, nehmen Sie Ihr Mittagessen ein. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können an einer Hafenrundfahrt teilnehmen, durch die Gassen der Altstadt bummeln, das bunte Treiben auf den Straβen beobachten und in eines der vielen guten Restaurants einkehren.
4. Tag: Marienburg und Oberländer Kanal
[ca. 310 Buskilometer] Sie verlassen das über tausendjährige Danzig, legen aber nach knapp 55 km den ersten Zwischenhalt ein, um die imposante Marienburg zu besichtigen, die zu den gröβten Backsteinbauten Europas zählt, vom Deutschen Kreuzritterorden erbaut wurde und ebenfalls auf der UNESCO-Kulturerbeliste verzeichnet ist. Danach wird es spektakulär, denn per Schiff überwinden Sie die „schiefen Ebenen“ auf dem weltberühmten Oberländer Kanal. Während Sie die einzigartige Landschaft und die kuriose Kanalkonstruktion betrachten, wird Ihnen an Bord ein kalter Imbiss sowie ein Erfrischungsgetränk gereicht. Anschlieβend setzen Sie Ihre Fahrt Richtung Osten fort, nehmen Ihr Abendessen im Hotel ein und übernachten in den Masuren.
5. Tag: Masuren, Wolfsschanze und Heilige Linde
[ca. 115 Buskilometer] Am heutigen Tage, unterwegs im Herzen des ehemaligen Ostpreußens, durchfahren Sie die spektakuläre Landschaft der Masuren, die von dichten Wäldern, langen Baumalleen und tausenden glasklaren Seen geprägt wird. Sie spazieren zunächst durch das Städtchen Lötzen, das direkt am groβen Löwentin-See liegt und mit der benachbarten Festung Boyen eine sehenswerte Attraktion beheimatet. Nächste Station Ihrer Masurenrundfahrt ist das tief in den Wäldern versteckte Führerhauptquartier namens „Wolfsschanze“ und bei einer Pause nehmen Sie einen Imbiss mit ostpreußischen Spezialitäten ein. Nicht weit entfernt, besichtigen Sie mit der oft als „Perle des Barock“ bezeichneten Wallfahrtskirche Heilige Linde die bekannteste Sehenswürdigkeit der Region und nehmen an einem auβergewöhnlichen Orgelkonzert teil. Abgeschlossen wird das heutige Besichtigungsprogramm mit einem Spaziergang durch das ehemalige Fischerstädtchen Nikolaiken, das sich zum beliebtesten Ferienort der Masurischen Seenplatte entwickelt hat. Das Abendessen, bestehend aus traditionellen masurischen Fleisch- und Fischgerichten, ist als Grillabend geplant.
6. Tag: Warschau
[ca. 265 Buskilometer] Schon sehr schnell vermissen Sie die Ruhe und Abgeschiedenheit der Masuren, denn die polnische Hauptstadt Warschau ist eine echte Metropole; hektisch, laut und voller Verkehrsstaus. Ganz anders dagegen die Altstadt, die Sie am frühen Nachmittag besichtigen. Kaum zu glauben, dass die Bürgerhäuser nicht original sind sondern nach Gemälden des italienischen Malers Canaletto auferbaut wurde. Ein besonderes Erlebnis ist eine Führung durch das Königsschloss, dass zum polnischen Nationalerbe gehört und in dem häufig offizielle Staatsempfänge organisiert werden. Nach Bezug Ihres zentral gelegenen 5-Sterne-Hotels nehmen Sie Ihr Abendessen in einem Animationsrestaurant ein, in dem die Speisen direkt an den Tischen frisch zubereitet werden.
7. Tag: Schwarze Madonna und Ojcowski-Nationalpark
[ca. 360 Buskilometer] Tschenstochau ist der wichtigste Pilgerort Polens und wird in einem Atemzug mit Lourdes und Fatima genannt. Jährlich strömen mehrere Millionen Gläubige aus aller Welt in das Paulinerkloster auf dem „Hellen Berg“, um hier das Gnadenbild der Schwarzen Madonna zu verehren, welches auf wundersame Weise zahlreiche Brände, Kriege und Überfälle überstanden hat. In Tschenstochau nehmen Sie auch Ihr Mittagessen ein, bevor Sie auf der Weiterreise den Ojcowski-Nationalpark durchqueren. Dieser liegt in einem reizvollen Flusstal mit bizzaren Kalkfelsen und geheimnisvollen Höhlen. Kurz vor den Toren Krakaus besichtigen Sie das in einer herrlichen Umgebung gelegene Schloss Pieskowa Skała und beziehen Ihr nobles Hotel im Krakauer Zentrum. Das Abendessen, begleitet von einem Klezmerkonzert, wird im jüdischen Stadtteil Kazimierz serviert.
8. Tag: Krakau und Salzbergwerk
[ca. 60 Buskilometer] Die Stadtführung in Krakau beginnt am Wawelschloss, Heimat und letzte Ruhestätte vieler polnischer Könige. Anschlieβend erkunden Sie die Altstadt und bestaunen den riesigen Marktplatz, der einst der gröβte in ganz Europa war. Imposant sind die Tuchhallen in seiner Mitte sowie die Marienkirche mit ihrem eindrucksvollen Holzaltar. Der Krakauer Altstadtbereich ist eine der belebtesten des ganzen Landes und während Ihnen bei einer mittäglichen Pause Kaffee und Kuchen gereicht wird, können Sie das bunte Treiben beobachten. Am Nachmittag tauchen Sie in die unterirdische Welt von Wieliczka und nehmen an einer faszinierenden Führung durch das UNESCO-Salzbergwerk teil. In diesem auβergewöhnlichen Ambiente, tief unter Tage, ist auch das heutige Abendessen geplant.
9. Tag: Breslau
[ca. 270 Buskilometer] Während der Autobahnfahrt durch Schlesien passieren Sie die Städte Kattowitz, Gleiwitz, Oppeln und Brieg, bevor Sie nach einer Fahrzeit von rund 3 Stunden in Breslau eintreffen. Hier werden Sie bereits von Ihrem Fremdenführer erwartet, der Ihnen das „Venedig Polens“ mit seinen mehr als 100 Brücken zeigt. Die wichtigsten und schönsten Bauwerke befinden sich in der Altstadt sowie auf der Sand- und Dominsel, wo Sie auch an einer Innenführung teilnehmen. Im Anschluss an ein Mittagessen im architektonisch auβergewöhnlichen „Breslauer Wasserturm“ haben Sie noch Zeit, zu Fuβ durch die Gassen der Altstadt zu schlendern, bevor Sie im „Schweidnitzer Keller“ Ihr Abendessen in einem der traditionsreichsten Breslauer Restaurants einnehmen.
10. Tag: Riesengebirge
[ca. 260 Buskilometer] Die letzte Rundfahrt Ihrer Polenreise führt Sie in das Riesengebirge, in dessen sagenumwobenen Wäldern mit mythischen Felsformationen das Fabelwesen Rübezahl sein Unwesen getrieben haben soll. In Schweidnitz bestaunen Sie die unter UNESCO-Schutz stehende Friedenskirche, die nach dem Dreiβigjährigen Krieg für die protestantische Minderheit erbaut wurde. Am Fuβe des höchsten Berges des Riesengebirges, der Schneekoppe, besichtigen Sie im Ausflugsstädtchen Krummhübel die aus Norwegen hierher versetzte Holzstabkirche Wang und nehmen in einem rustikalen Riesengebirgsrestaurant Ihr Mittagessen ein. Nachmittag steht eine Besichtigung des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Agnetendorf sowie eine kurze Stadtführung durch Hirschberg auf dem Programm, bevor Sie nach Breslau zurückkehren. Für Ihr Abschiedsabendessen, organisiert als Candlelight Dinner, ist ein exklusives Restaurant mit einem herrlichen Panoramablick auf die Oder reserviert.
11. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück Antritt der Heimreise oder auf Wunsch Verlängerungsnacht.
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