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Im Zeichen des Kreuzes (14/0174)

  • Allenstein - Breslau - Krakau - Posen - Warschau
  • Kirchliche und religiöse Reisen

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise

Anreise nach Posen in der Wojwodschaft Groβpolen. Nach dem Abendessen Möglichkeit zu einem ersten gemeinsamen Spaziergang. Übernachtung in Posen.

2. Tag: Posen und Gnesen

[Tagesleistung ca. 110 km] Erstes gemeinsames Frühstück und Stadtführung in Posen. Posen ist eine der ältesten polnische Städte, deren Geschichte bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. An die mittelalterlichen Handelsrouten anknüpfend, machte sich Posen seit den zwanziger Jahren als internationale Messestadt einen guten Namen. Traurige Berühmtheit erlangte die Stadt im Jahr 1956, als der sogenannte „Posener Aufstand“ gegen das kommunistische Regime blutig niedergeschlagen wurde. Sehr sehenswert ist der Alte Markt, der das Posener Zentrum bildet. Vor dem Rathaus steht ein nachgemachter mittelalterlicher Pranger. Anschlieβend Exkursion nach Gnesen, wo sich die Hauptstadt des Polanen-Staates befindet. Die Stadt wurde im Jahr 1000 Erzbischofssitz und 25 Jahre später wurde in der Kathedrale der erste König Polens gekrönt. Heute besticht das Stadtbild durch viele Kirchen. Stadtführung, Rückfahrt nach Posen und Übernachtung.

3. Tag: Allenstein

[Tagesleistung ca. 295 km] Sie verlassen Posen nach dem Frühstück und fahren nach Licheń, wo sie den zweitgröβten polnischen Pilgerort besichtigen; das Mariensanktuarium und die Basilika sind beeindruckend. In Thorn, Geburtsstadt des Astronomen Nikolaus Kopernikus, haben Sie die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Stadtführung, bevor es weiter nach Dietrichswalde geht. Die kleine Ortschaft mitten in der Region Ermland wird jährlich von mehr als einer Million Gläubigen besucht, die hier zur Kirche mit dem Wunderbild der Maria mit Jesuskind pilgern. Im masurischen Spezialitätenrestaurant „Karczma Warmiński“ ist ein Zwischenhalt vorgesehen, bevor Sie mit dem ostpreuβischen Allenstein Ihren heutigen Zielort erreichen.

4. Tag: Heilsberg

[Tagesleistung ca. 100 km] Vormittags Stadtführung in Allenstein, Hauptstadt von Ermland und Masuren. Stadtrecht erhielt Allenstein 1353 und gehörte lange Jahre zum Köngreich Preuβen; nach dem Krieg kam die Ortschaft unter polnische Verwaltung. Einige Gebäude und Denkmäler erinnern an Nikolaus Kopernikus, der hier als Domverwalter tätig war. Anschlieβend Exkursion in die Masuren in Nordost-Polen, eines der wenigen groβen Gebiete Europas, wo die Landschaft noch ursprünglich ist, wo man die Natur noch in vollen Zügen genieβen kann. Auf den Straβen sieht man noch häufig alte Pferdefuhrwerke, die Schornsteine und Strommasten werden von zahlreichen Störchen besiedelt. Die Landschaft der Masuren formt sich aus weiten Wäldern und vielen Seen. Die gröβeren Seen, die untereinander verbunden sind, bilden riesige Wasserwege. Rings um diese Gewässer erstrecken sich riesige Waldflächen, die zum Teil unter Naturschutz stehen. In Heilsberg Besichtigung der Bischofsburg und Übernachtung in Allenstein; Abendessen auf Wunsch als Bauernhochzeit mit Musik und Tanz.

5. Tag: Łomża

[Tagesleistung ca. 290 km] Heute durchqueren Sie die Region Kurpie, bekannt für Volkstrachten und lebendige Folklore. Über den Bischofssitz Łomża erreichen Sie Siermiatycze, ein Schmelztiegel der Religionen. Eigentlich als orthodoxe Pilgerstätte gedacht, wurden viele der tausenden Kreuze auch von Katholiken gespendet. Besichtigung des Kreuzberges und  Weiterfahrt in die polnische Hauptstadt und Übernachtung in Warschau.

6. Tag: Warschau

[Tagesleistung ca. 80 km] Mit ihren modernen und komfortablen Hotels, den eleganten Restaurants, Wolkenkratzern und Bürogebäuden repräsentiert Warschau alles, was am modernen Polen so anziehend ist. Aber auch die Altstadt hat viel an Charme zu bieten, denn sie wurde nach Plänen der alten Baumeister originalgetreu auferbaut. Die viele Jahrhunderte alte Geschichte dieser Stadt ist ebenso stürmisch wie die Veränderungen, die sich in den letzten Jahren in der Hauptstadt und im ganzen Lande in rasantem Tempo vollzogen haben. Das ausdrucksvollste Symbol ihres historischen Erbes ist das Königsschloss in der Altstadt. Eine Innenbesichtigung ist in der Kostkakirche vorgesehen. Hier befindet sich das Grabmal des 1984 vom Geheimdienst ermordeten Priesters Popiełuszko. An seinem Grabe beteten bis heute über 15 Millionen Menschen, darunter viele Staatspräsidenten, Kardinäle, Johannes Paul II. und Kardinal Ratzinger alias Papst Benedikt. Nachmittags Exkursion nach Niepokalanów. Die hiesige Basilika mit eigenem Klosterkomplex war die Heimat von Pater Maximilian Kolbe, der in Auschwitz sein Leben für das eines Mitgefangenen opferte und später heilig gesprochen wurde. Übernachtung in Warschau.

7. Tag: Schwarze Madonna

[Tagesleistung ca. 380 km] Abreise aus Warschau und Fahrt nach Tschenstochau, spirituelle Hauptstadt des Landes. Tschenstochau ist Polens bekanntester Pilgerort, den jährlich mehrere Millionen Pilger aus aller Welt besuchen. Im Paulinerkloster auf dem Jasna Góra betet man vor dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Dieser werden zahlreiche Wundertaten zugeschrieben, wovon die vielen Geschenke der Geheilten zeugen. Übernachtung in Krakau.

8. Tag: Krakau

Heute entdecken Sie die Hauptsehenswürdigkeiten Krakaus, die sich rund um den Marktplatz befinden. In den Tuchhallen wurde einst mit Krämerartikeln gehandelt und in der Marienkirche befindet sich ein handgeschnitzter, hölzerner Marientodaltar, angefertigt vom Nürnberger Künstler Veit Stoss. Die Altstadt wurde im Jahre 1978 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Danach Besuch im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes mit Reliquien der Heiligen Faustina. Nachmittags Freizeit; wir empfehlen Ihnen einen Besuch im Wawelschloss der polnischen Könige, einen Abstecher zum Salzbergwerk Wieliczka oder einen Bummel durch den jüdischen Stadtteil Kazimierz. Hier in Kazimierz buchen wir auch gerne ein Abendessen mit Klezmermusik für Ihre Gäste. Übernachtung in Krakau.

9. Tag: Wadowice

[Tagesleistung ca. 350 km] Erste Besichtigungsstation des heutigen Tages ist das Bernardinerkloster in Kalwaria Zebrzydowska mit seinem Kirchen-, Kloster- und Pilgerpark. Entlang der Kalwarienpfade, die durch die umliegenden Wälder und Hügel führen, gibt es zahlreiche Kapellen, Schreine und Heiligenfiguren. Etwas weiter, in Wadowice, befindet sich das Geburtshaus des polnischen Papstes Johannes Paul II., welches heute ein Museum ist. In der Basilika im Stadtzentrum kann das Originaltaufbecken des als Karol Woytyła geborenen Papstes besichtigt werden. Auf Wunsch ist hier eine Mittagspause mit Tee oder Kaffee und Cremekuchen möglich, eine der Lieblingsspeisen des im April 2005 verschiedenen Papstes. Übernachtung in Breslau.

10. Tag: Breslau

Vormittags ausgedehnte Stadtführung mit allen Attraktionen der Stadt, die heute das bedeutendste Wissenschafts- und Kulturzentrum Südwestpolens ist. Auf dem Markt, schönster Platz der Stadt, blüht das kulturelle Leben wie vor Jahrhunderten. Die Dominsel ist bekannt für ihre zahlreichen Patrizierhäuser. Auf der von vielen Ablegern der Oder umflossenen Sandinsel ist die im ehemaligen Kloster der Augustiner-Chorherren untergebrachte Universitätsbibliothek einen Besuch wert. Nachmittags Freizeit und Gelegenheit zu einem individuellen Besuch des Panoramabildes der Schlacht von Racławicka, der Aula Leopoldina oder der Jahrhunderthalle. Auf Wunsch Abschiedsabendessen im „Schweidnitzer Bierkeller“ oder Brauhaus „Spiż“. Übernachtung in Breslau.

11. Tag: Heimreise

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende. Frühstück im Hotel und Heimreise.

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