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Oppeln - Die Magie von Opole und Umgebung (20/0103)

Reisebericht vom Adam

Verlauf der Inforeise

Vom 1-ten bis 3-ten Juli nahmen Mitarbeiter des Incoming-Reiseveranstalters Travel Projekt an einer Studienreise teil, um Woiwodschaft Oppeln näher kennenzulernen. Der Fam-Trip wurde von der Oppelner Regionalen Touristikorganisation im Rahmen des Projekts "Kultur- und Naturerbe für die Entwicklung des polnisch-tschechischen Grenzgebiets "Gemeinsames Erbe" organisiert, das von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg V-A-Programms Tschechische Republik - Polen kofinanziert wurde.

Unsere Reise begann im „Oppelner Dorfmuseum“ am Stadtrand Oppeln. In diesem Freilichtmuseum sahen wir alte Holzhäuser aus verschiedene Jahreszeiten  sowie eine uralte verlegte Holzkirche,
die in ihrer Geschichte unterschiedliche Funktionen, wie Jugendherberge oder Schule, ausübte.
Als interessante und angemessene Lösung erwies sich die Einrichtung von Stationen, an denen
die Besucher von den, für die einzelnen Objekte verantwortlichen Personen geführt wurden. Unter anderem hatten wir die Gelegenheit, die Wassermühle während ihres Betriebs und die glühende Schmiede zu sehen.

Unser nächster Halt war Museum für Sakrale Kunst in einem Dorf namens Ligota Dolna. Hier hatten wir die Gelegenheit, eine Sammlung von mehreren tausend Gemälden und Skulpturen zu sakralen Themen zu sehen. Nachdem der Besitzer der Sammlung uns herumgeführt hatte, hatten wir
die Gelegenheit, die regionalen Delikatessen der Region Opole zu probieren.

Von Ligota Dolna aus fuhren wir zum Sankt Annaberg. Hier befindet sich das einzige in Europa Heilig-Kreuz-Museum, das dem Besitzer des Museums für Sakrale Kunst gehört. Das Thema „Heilige” wurde an diesem Tag durch einen Besuch in der Klosterkirche St. Anna gekrönt. Das Franziskanerkloster liegt auf dem Jakobsweg und wird jedes Jahr von Millionen von Touristen besucht, um die wundertätige Gestalt der Mutter von Maria, die heilige Anna Selbdritt, zu sehen.

Nach dem Besuch des St. Anna-Klosters besuchten wir den Geopark Sankt Annaberg und anschließend das Museum der Aufstandstat. Im Museum wurden fast 2,5 Tausend Gegenstände gesammelt und ausgestellt, die den schlesischen Aufstand und die Volksabstimmung in Oberschlesien betreffen.

Nachdem wir uns mit der Geschichte Oberschlesiens vertraut gemacht hatten, besuchten wir das nahe gelegene Aufstand-Denkmal und sahen ein außergewöhnliches Felsenamphitheater

Zur Entspannung nach einer intensiven Besichtigung gingen wir zur Gravitationsrutsche „Harcówka“ für eine Fahrt mit einer Bergbahn im Sankt Annaberg Naturpark. Der erste Tag endete mit einem exquisiten Abendessen im Aspen Hotel in Podlesie, von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Opawskie-Gebirge und seine Umgebung hatte.

Der nächste Tag unserer Reise begann mit einem Rundgang durch Głuchołazy. Der Stadtführer führte uns durch die interessantesten Orte der Stadt, erzählte die Geschichte einer einzigartigen Linde und führte uns durch die Bialska-Grotte im Massiv des Parkowa-Berges. Die Grotte ist eines der Relikte aus der Vergangenheit der Stadt Głuchołazy, was an das frühere gewinnbringende Interesse der Stadt erinnert, nämlich die Gewinnung von Gold. Heute zieht jedoch nicht Gold, sondern Gesundheit Touristen an - ein wunderbarer Kurpark und Kryotherapie.

Auf dem Weg nach Biedrzychowice hielten wir im Hotelrestaurant Salve, das sich auf dem kulinarischen Pfad "Opole Bifyj" befindet. Nach der Verkostung der regionalen Gerichte gingen wir zu einem Ort namens Farska Stodoła in Biedrzychowice. Die Scheune „Farska Stodoła“ wurde renoviert und im Stil eines schlesischen Hauses ausgebaut. Im Inneren gibt es zahlreiche Exponate, von Gegenständen des täglichen Gebrauchs über traditionelle Kleidung, Fotos, Dokumente und Postkarten bis hin zu einem authentischen Brotbackofen.

Am Nachmittag besuchten wir den schönen und restaurierten Palast in Większyce. Der Schlossbesitzer führte uns durch die Palastkammern, erzählte uns die Geschichte und lud uns zu einem köstlichen Dessert ein, das im Palast-Restaurant auf uns wartete.

Auf dem Weg zum Ort der Unterkunft, dem Hotel Court in Kędzierzyn, besuchten wir das Museum des Zieger Landes, das sich auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses der Kozielsker Piasten befindet.

Am letzten Tag unserer Reise begannen wir mit einem Besuch des Blechhammermuseums - des Museums der schlesischen Schlacht um den Treibstoff Blechhammer 1944. Der örtliche Führer erzählte uns interessant über die Luftschlachten, die über Blechhammer stattfanden. Wir hatten die Gelegenheit, einen zum Museum gehörenden Salzgitter-Luftschutzbunker zu besichtigen.

Von Blechhammer aus fuhren wir nach Krappitz (Krapkowice). Es ist uns gelungen, viele einzigartige Orte zu sehen, die mit der Stadt verbunden sind, den berühmten Turm, das Schloss Krapkowice, den Schuhweg, den Jachthafen und die Galerie „Studnia“.

Am Ende der Reise gingen wir zum Mittagessen in das Restaurant „Zamkowy Młyn“, das sich auf dem kulinarischen Pfad "Opole Bifyj" befindet.

Während der drei Tage konnten wir viele interessante Orte sehen, die mit dem sakralen, historischen, landschaftlichen und kulinarischen Gebiet der Region Oppeln zusammenhängen. Nach diesem äußerst intensiven Besuch sind wir überzeugt, dass die Stadt Oppeln und ihre Umgebung seinen Besuchern viel zu bieten hat, egal welche Richtung wir wählen.

 

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