Entspannt reisen und Ruhe genießen
Das Riesengebirge ist eine sagenumwobene Region mit dichten Wäldern und mystischen Felsformationen. Wir erreichen am frühen Abend unser Quartier in einem Berggasthof oder einer Pension im Raum Krummhübel.
[Tagesleistung ca. 250 km] Mit der Holzstabkirche Wang mit besichtigen wir schon am frühen Morgen die berühmteste und meist fotografierte Sehenswürdigkeit des Riesengebirges. Danach lassen wir die einzigartige Landschaft auf uns wirken und spazieren zu den Wasserfällen „Zackelfall“ und „Kochelfall“. Bei einem Picknick stärken wir uns mit Käse, Wurst und Brot und werfen einen letzten Blick auf die legendäre Schneekoppe, höchster Gipfel des Riesengebirges. Wir setzen unsere Fahrt in den Oppelner Raum fort, probieren Spezialitäten der regionalen Küche übernachten auf dem Land in Schlesien.
[Tagesleistung ca. 220 km] Gleich nach dem Frühstück fahren in den Oppelner Vorort Bierkowice zu einer Besichtigung des hiesigen Freilichtmuseums, in dem wir einen guten Eindruck über das harte ländliche Leben in verschiedenen Epochen gewinnen. Vorbei an Krakau erreichen wir unseren heutigen Übernachtungsort in der Region Kleinpolen.
[Tagesleistung ca. 230 km] Auf der heutigen Rundfahrt entdecken wir die Naturschönheiten im Zipser Land und der Hohen Tatra. Im bekannten Wintersportort Zakopane besuchen wir einen Bauernmarkt und beobachten das bunte Treiben. In einem kleinen Bergdorf besuchen wir eine der für diese Region typischen Holzkirchen und sind danach in einer Räucherhütte zu einer Probe des bekannten Ziegenkäses eingeladen. Im Pieniny-Nationalpark legen wir eine Ruhepause ein und fahren danach mit Flößen durch den Durchbruch des Dunajec, der hier die natürliche Grenze zwischen Polen und der Slowakei bildet.
[Tagesleistung ca. 220 km] Wir setzen unsere Reise fort und besuchen Zalipie. Das bunte Dorf ist eine außergewöhnliche Attraktion und sucht seinesgleichen. Fast alle Häuser sind kunstvoll mit Ornamenten der Region verziert und besonders sehenswert ist der Bauernhof von Felicja Curylowa. Auf unserer Weiterfahrt in das Heiligkreuzgebirge ändert sich die Landschaft zusehends und so legen wir eine Rast ein, um uns in Tokarnia über die Dörfer der Region zu informieren. Nach dem Zimmerbezug freut sich der Grillmeister, uns mit leckeren Fleisch- und Wurstspezialitäten verwöhnen zu dürfen.
[Tagesleistung ca. 295 km] Nach einer Fahrzeit von rund zwei Stunden erreichen wir mit Kazimierz Dolny eine der hübschesten polnischen Städte im malerischen Weichseltal. Wir entspannen bei einer Schifffahrt, erfahren die Legende vom „Hahn von Kazimierz“ und lassen es uns nicht nehmen, diese lokale Spezialität zu kosten. Kurz vor der weißrussischen Grenze erreichen wir unsere ruhig und abgeschieden gelegene Unterkunft im Raum Janów Podlaski. Zum Abendessen lassen wir uns überraschen, denn unsere Gastgeber organisieren – je nach Saisonzeit - Erdbeertage, Wildwochen, Fisch-Feste und Himbeer-Wochenenden. Wer noch Lust hast, kann in den nahegelegenen Fischteichen am Nachtangeln teilnehmen.
[Tagesleistung ca. 135 km] Am heutigen Tage erkunden wir eine einsame und nur schwach besiedelte Region. Der Fluss Bug bildet die natürliche Grenze zu Weißrussland und vom Burghügel in Drohiczyn genießen wir einen herrlichen Panoramablick. In der hiesigen Stadtkirche wurde Mitte des 13. Jh. der einzige russische König gekrönt. Mit Grabarka besuchen wir einen Heiligen Ort, der uns noch lange in Erinnerung haften bleibt. Sein Kreuzberg ist ein Schmelztiegel der Religionen und wurde einst als orthodoxe Pilgerstätte genutzt. Tausende Holzkreuze sind hier von Gläubigen aller Konfessionen hinterlegt und bieten ein spektakuläres Bild. Zurück in Janów Podlaski besuchen wir das Araber-Gestüt, dessen Hengste auf internationalen Auktionen Höchstpreise erzielen. Wir lernen das Umland bei einer Kutschfahrt kennen und erhalten von einer Kräutersammlerin interessante Informationen zu Naturheilmitteln und essbaren Pflanzen aus dem eigenen Garten.
[Tagesleistung ca.495 km] Wir verlassen die ländliche Region und passieren den Ballungsraum Warschau, um in Łowicz einen Zwischenhalt einzulegen. Das Städtchen ist für seine Volkskunst sowie bunte Fronleichnamsprozessionen bekannt. Im Freilichtmuseums lernen wir die Kunst des Brotbackens und erreichen über die Autobahn die Region Großpolen. Im Raum Posen beziehen wir ein edles Landhotel und lassen die Reise stimmungsvoll bei einem Barbeque ausklingen.
Wir sind entschleunig gereist, haben das Dorfleben genossen und Zeit zum Durchatmen gehabt. Entspannt und ausgeglichen treten wir nach dem Frühstück die Heimreise an.